Zystenentfernung

Warum ist der Eingriff notwendig?

 

Im Röntgen zeigt sich eine gut abgrenzbare runde Läsion im Kiefer. Die meisten Zysten gehen von einem abgestorbenen oder wurzelbehandelten Zahn (radikuläre Zysten) aus. Es gibt aber auch andere Ursachen wie z. B. bei nicht durchgebrochenen Weisheitszähnen (follikuläre Zyste), Speichelzyste (Mukoretentionszyste), Schleimzyste der Kieferhöhle (Mucocele) und andere seltenere. Zysten sind gutartige Läsionen, müssen aber im Zweifel histologisch untersucht werden, um bösartige Tumore ausschließen zu können.

 

 

 

Wie erfolgt der Eingriff?

 

In Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) wird die Schleimhaut entfernt und die Zyste dargestellt.  In  die Zyste ragende Zähne müssen einer Wurzelspitzenresektion unterzogen oder entfernt werden.   Ausgedehnte zystische Läsionen müssen zuerst eröffnet werden (Zystostomie), damit es zu einer Verkleinerung kommt. Bei sehr großen Ausdehnungen besteht Bruchgefahr (Frakturgefahr).  Durch vorsichtiges und sorgfältiges Vorgehen sollen anatomische Nachbarstrukturen (Nerven, Kieferhöhle, Nachbarzähne, Weichteile) geschont werden.

 

 

 

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© Ordination DDr. Kerstin Korthals

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